Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg
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FeuGr; Feuer Groß

Alarmstichwort: Feuer Groß
Einsatzort: Götzberg

Alarmzeit: 10.08 Uhr
Ausgerückte Kräfte: ELW (60-11-01), HLF 20 (60-48-01), LF 20 (60-46-01), LF 8 (60-44-01), HLF 20 (60-48-02), LF 16 (60-46-02), HLF 10 (60-45-01), GW-L (60-68-01), ELW (60-11-02), MTW (60-18-01), MTW (60-18-02), MZF (60-14-01), Kdow (04-10-01), Freiwillige Feuerwehr Wilstedt und Freiwillige Feuerwehr Wakendorf 2

Feuer in Götzberg zerstört 650 Rundballen

Am 21. Juni 2018 kam es in Henstedt-Ulzburg, im Ortsteil Götzberg, zu einem Großfeuer, bei dem die Feuerwehr über 12 Stunden im Einsatz war.
Um 10:09 Uhr erreichte die Rettungsleitstelle der erste Notruf, dass an einer Koppel mit gelagerten Rundballen eine Rauchentwicklung zu sehen wäre.
So wurde im ersten Zuge der Kleinalarm ausgelöst und die Ortswehr Götzberg alarmiert.
Bereits beim Eintreffen wurde ein Schwelbrand unter der Plane der eingeschweißten Rundballen entdeckt.
Dieser breitete sich aufgrund des starken Windes schnell aus, so dass ein Flammenüberschlag auf andere Rundballen geschah.
Aufgrund der schlechten Wasserversorgung in dem Bereich, sowie der langen Wegstrecke bis zum Einsatzort, entschied sich der Einsatzleiter kurz darauf um 10:24 Uhr, eine Stichworterhöhung auf Feuer Groß zu alarmieren.
Dieses beinhaltet die komplette Gemeindefeuerwehr Henstedt-Ulzburg, sowie in dem Bereich, die Feuerwehr Wakendorf II. Ebenfalls wurde die Freiwillige Feuerwehr Wilstedt, aus dem Kreis Stormarn alarmiert, um die Wasserversorgung zu gewährleiten.

Rundballen im Vollbrand

Die Rundballen standen kurz darauf im Vollbrand. Der Erstangriff wurde mit 4 C-Rohren und einem Wasserwerfer gemacht um einen angrenzenden Reitstall zu schützen in dem sich Pferde befanden.
Im Einsatzverlauf wurden insgesamt vier Wasserversorgungen aufgebaut, teils aus öffentlichen Gewässern, teils aus dem Hydrantennetz an der Götzberger Straße, so dass insgesamt ca. 200 B-Längen mit einer Gesamtlänge von 4 km aufgebaut wurde, um viel Wasser an die Einsatzstelle zu bekommen.

Mit zwei Radladern wurden die Ballen geborgen und an einer angrenzenden Koppel auseinander gezogen, um diese mit Hilfe eines Schaumnetzmittels abzulöschen.
Hier wurden im gesamten Einsatzverlauf ca. 20 Atemschutztrupps eingesetzt, da durch eine enorme Rauchentwicklung eine Gefährdung bestand.

Regen und Wind erschwerte den Einsatz

Durch die starken Windböen entfachten die Rundballen schnell wieder. Ebenso die Regenschauer, erschwerten die Arbeit der Feuerwehr enorm.

Gegen 17:30 Uhr konnten die letzten Ballen abgelöscht werden und drei Wasserversorgungen zurückgebaut werden.
Die Aufräumarbeiten dauerten bis ca. 22:30 Uhr an.
Im Einsatzverlauf wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Henstedt-Ulzburg, Wakendorf II, Wilstedt (Kreis Stormarn), sowie der Wechsellader des KFV Segeberg mit insgesamt 16 Fahrzeugen.

Eure Feuerwehr Henstedt-Ulzburg

ffhu/cr

 

 

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