Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg
Werden Sie Fördermitglied ODER Spender!
Als förderndes Mitglied ODER Spender unserer Feuerwehr tragen Sie wesentlich dazu bei, die Einsatzbereitschaft und Einsatzfreude der aktiven Kameraden zu bewahren und sogar noch zu heben.
weiterlesen »
Werde Mitglied in der Jugendfeuerwehr!
Cool genug für ein neues Hobby? - Mach Mit!
weiterlesen »
Die Feuerfüchse - unsere Kinderfeuerwehr
Für die Kleinen zwischen 6 und 12 Jahren
weiterlesen »

Rauchmelder vor der Urlaubsreise überprüfen

Rauchmelder sind Pflicht für Neubauten und zunehmend auch für ältere Wohngebäude. Doch nicht alle funktionieren richtig oder zum richtigen Zeitpunkt. Oft senden die Melder falsche Signale aufgrund eines technischen Defekts, abnehmender Batteriespannung oder aufgrund von erhöhtem Wasserdampf oder Hitze. Vor allem, wenn Mieter oder Hausbesitzer im Urlaub sind, kann das zum Problem werden: Von Nachbarn werden diese Signale häufig als Feueralarm interpretiert und die Feuerwehr wird alarmiert. Um Ärger und Kosten wegen unnötiger Einsätze und aufgebrochener Türen zu vermeiden, sollten Rauchmelder vor der Reise auf ihre Funktionstüchtigkeit geprüft werden.

Wer trägt die Einsatzkosten bei einem Fehlalarm?

Die Einsatzkosten für die umsonst ausgerückte Feuerwehr zahlen in den meisten Fällen (noch) die Kommunen, die Kosten für die beschädigte Wohnungstür muss in der Regel der Hauseigentümer bzw. Vermieter tragen- oder die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG). Denn die Wohnungseingangstüren gehören zum Gemeinschaftseigentum. Gehören die defekten Rauchmelder auch zum Gemeinschaftseigentum, ist die WEG sowieso für die Betriebsbereitschaft verantwortlich.

Rauchmelder überprüfen Schritt für Schritt

-Lösen Sie den Probealarm mit dem Testknopf aus. Funktioniert er nicht, schauen Sie in die Montageanleitung, wie Sie weiter vorgehen sollen.
-Die Raucheintrittsöffnungen müssen frei sein von Staub, Flusen oder Zigarettenrauch. Gegebenenfalls können sie mit dem Staubsauger abgesaugt werden.
-Statten Sie den Rauchmelder mit einer neuen Langzeitbatterie aus, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Batteriespannung noch ausreicht.
-Hinterlassen Sie Ihren Wohnungsschlüssel bei vertrauenswürdigen Nachbarn. Pfeift es ohne Rauchentwicklung und Gestank, können diese Nachbarn ggf. das Gerät abstellen oder die Wartungsfirma anrufen.
-Ist die Feuerwehr bei Ihnen "eingebrochen" und hat Ihre Tür und Schließanlage beschädigt, ist zu prüfen, wer mit der Wartung beauftragt war. Ist eine Firma für die Inspektion und Wartung zuständig, sollte Ihre WEG-Verwaltung prüfen, ob diese die Kosten und den Schaden des Fehlalarms übernehmen muss.

 

Quelle: Berlin.de

« zurück